Häufig gestellte Fragen


Was ist der Unterschied zwischen einem Homöopath und einem Heilpraktiker?

Heilpraktiker ist, wer nach einer Überprüfung seiner medizinischen Fachkenntnisse durch das Gesundheitsamt die Erlaubnis erhalten hat, zu praktizieren und Krankheiten zu behandeln. Heilpraktiker wählen eigenverantwortlich ihre Therapieverfahren, so beispielsweise die Homöopathie.

Homöopath ist, wer Homöopathie praktiziert. Dies ist Heilpraktikern, Ärzten und mit Einschränkungen auch Hebammen erlaubt.


Soll ich für eine homöopathische Behandlung zum Arzt oder zum Heilpraktiker gehen?

Das ist eine persönliche Entscheidung. Ärzte haben eine längere medizinische Ausbildung, Heilpraktiker sind im Vergleich dazu unbelasteter durch schulmedizinische Prägungen.

Beide haben persönliche sowie therapeutische Grenzen zu berücksichtigen. Letztlich ist die homöopathische Qualifikation und Erfahrung sowie die persönliche Empfehlung des Heilpraktikers oder des Arztes ausschlaggebend.


Gibt es nur ein homöopathisches Mittel, das zu mir passt?

Nein, nur ein einziges Konstitutionsmittel, welches einem Menschen zuzuordnen ist, gibt es nicht.

Das Maß an Gesundheit und gesundheitliche Prozesse im Leben eines jeden Menschen entwickeln und verändern sich. Vor allem bei chronische Erkrankungen werden auf Grund ihrer Komplexität häufig mehrere Mittel (Globuli) nacheinander über eine längeren Zeitraum erforderlich sein.

Letztlich entscheidet der Homöopath an hand der jeweils aktuell beobachteten Entwicklung und festgestellten Symptone in der Anamnese, ob das Mittel weiterhin angezeigt oder zu ändern ist.