Klassische Homöopathie

In diesem Beitrag erfährst Du, was die klassische Homöopathie ist und was sie aus meiner Sicht kann 

Ich frage mich ab und an, wie es mir heute wohl psychisch und physisch gehen würde, wenn ich nicht die Klassische Homöopathie in mein Leben gelassen hätte.

Fakt ist, diesen Artikel hätte ich definitiv nicht geschrieben.;-)

Ich möchte dir gerne in diesem Beitrag erklären, was die Klassische Homöopathie ist. Hoffentlich einfach und hoffentlich auf den Punkt.

 

Inhalt

  • Die Entdeckung der Homöopathie
  • Das Ähnlichkeitsprinzip
  • Die Potenzierung
  • Die homöopathische Behandlung

Die Entdeckung der Homöopathie

So wie Albert Einstein die Relativitätstherorie entdeckte, hat Samuel Hahnemann die Lehren der Homöopathie auf den Weg gebracht. Und bei der Homöopathie ist das mittlerweile über 200 Jahre her. Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755 bis 1843 ) – er wurde tatsächlich 88 Jahre alt – war ein deutscher Arzt, medizinischer Schriftsteller und Übersetzer.

Hahnemann soll ein Kritiker der damaligen Medizin gewesen sein – die Medizin des 18. Jahrhunderts entsprach der des Mittelalters. Ich kann’s mit der Kritik verstehen.

1790 war es dann soweit: Samuel Hahnemann schilderte seine Erfahrungen zu sogenannten homöopathischen Arzneimittelprüfungen. Ein paar Jahre später dann hat Hahnemann den Begriff „homöopathisch“ erstmals in seinen Schriften hervorgebracht. 

Das Ähnlichkeitsprinzip

Samuel Hahnemann formulierte für Heilungen das Ähnlichkeitsprinzip – Nach dem Ähn­lich­keits­prinzip kön­nen Substan­zen, die bei ei­nem Ge­sun­den bestimmte Be­schwerden oder Symptome her­vor­ru­fen, bei ei­nem Kranken sol­che Symptome heilen. Die ent­spre­chen­de Grundidee Hah­nemanns, des Be­grün­ders der Klassischen Homoöo­pathie: „Ähn­liches mö­ge durch Ähn­liches geheilt werden“.

Mit der Homöopathie sollen auch die Selbstheilungskräfte aktiviert werden, um Krankheitszustände zu überwinden und wieder gesund zu werden.

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Die Potenzierung

Aus den Grundsubstanzen werden durch Potenzierung homöopathische Arzneimittel hergestellt. Potenzierung meint dabei ein Verdünnung des Ausgangsstoffes mit einer gleichzeitigen Dynamisierung. Zur besseren Vorstellung verlinke ich dir das Video

Die homöopathische Behandlung

Bei einer homöopathischen Behandlung spielen die verschiedenen Ebenen des menschlichen Daseins, d.h. die geistige Ebene, die emotionale Ebene und die körperliche Ebene eine Rolle. Krankmachendes wird aufgespürt. Diese Informationen werden in einer sog. homöopathische Repertorisation mit dem Ziel genutzt, um das passendste homöopathische Arzneimittel zu bestimmen.

In der Klassischen Homöopathie erfolgt keine Behandlung von isolierten Symptomen, sondern der Mensch mit seinen unterschiedlichen Facetten und Eigenheiten steht im Blickpunkt. Das homöopathisch ähnlichste Arzneimittel wird in jedem Krankheitsfall individuell gewählt. Die unterschiedlichen homöopathischen Mittel stammen dabei aus dem Tierreich, der Pflanzenwelt und sind auch mineralischen Ursprungs.

Eine homöopathische Behandlung kann zunächst etwas wirr und strukturlos wirken. Denn – und das weiß ich aus eigener früherer Erfahrung – fragt der behandelnde Homöopath scheinbar merkwürdiges. Vor allem auch sehr detailliert. Das sind wir aus der Schulmedizin so nicht gewohnt, wenn wir uns beim Hausarzt vorstellen.

Abhängig vom Krankheitsfall könnte der Homöopath folgende Fragen stellen. Die Fragen sind beispielhaft und dienen der Veranschaulichung.

  1. Frieren Sie oder schwitzen Sie eher?
  2. Zu welcher Tageszeit sind besonders fit oder wann sind sie müde?
  3. Lieben sie es, Zeit am Meer zu verbringen?
  4. Können sie enge Kleidung gut vertragen, z.b. auch am Hals?
  5. Muss das Fenster im Schlafzimmer geöffnet sein?
  6. Vertragen sie einen Luftzug oder sind sie da sehr empfindlich?

Anwendungsgebiete der Klassischen Homöopathie

Homöopathische Behandlungen sind im Grunde bei allen Erkrankungen, die durch eine Selbstregulation des Körpers geheilt werden können, denkbar. Weitere Infos findest Du hier.