Darmflora aufbauen – warum eine gesunde Darmflora so wichtig ist

5 Tipps, wie Du Deine Darmflora aufbauen kannst

Unser Darm ist die Wurzel unserer Gesundheit.

Eine altes Sprichwort lässt bereits erkennen, wie wichtig unsere Darmflora ist. Ich finde, eine gesunde Darmflora ist einer der Grundpfeiler unserer Gesundheit. Die Darmflora aufbauen und unterstützen, lohnt sich. Denn der Darm hat Einfluss auf einige wichtige Prozesse unseres Körpers: Immunsystem, Stoffwechsel und Hormonsystem. Und natürlich auch auf Verdauung und Entgiftung.

Inhalt

Was ist die Darmflora?

Als Darmflora wird übrigens die Gesamtheit der Mikroorganismen bezeichnet, die den Darm besiedeln und für den Organismus von entscheidender Bedeutung sind.

Was ist das Mikrobiom?

Heutzutage wird auch oft vom Mikrobiom geredet. Deshalb möchte ich den Begriff auch gerne erklären.

Als das Mikrobiom werden die Mikroorganismen bezeichnet, also neben Bakterien auch Pilze, die auf und in weitestem Sinne in uns leben. Die meisten dieser Mikroorganismen leben im Darmtrakt (Darmflora). Sie besiedeln ebenfalls die Hautoberfläche (Hautflora) und die Schleimhaut aller Höhlen des menschlichen Körpers, die mit der Außenwelt direkt oder indirekt in Verbindung stehen. Gemeint sind damit beispielsweise die Mundhöhle, Nasenhöhle, Nasennebenhöhlen oder die Scheide.

 

Darmflora-aufbauen

Unser Darm ist neben der Entgiftung auch dafür zuständig, uns mit Nährstoffen zu versorgen und auch das Immunsystem zu unterstützen. Und dabei unterstützt es nicht nur das Immunsystem, der Darm beherbergt sogar große Teile des Immunsystems in sich.

70 bis 80 Prozent aller Immunzellen, die Antikörper produzieren, sollen sich in der Darmschleimhaut befinden. Der Darm ist damit fast schon ein eigenes Organ mit wichtigen Aufgaben rund um das Immunsystem.

Die Darmflora aufbauen und in einer optimalen Balance zu halten, erfährt deshalb immer mehr Relevanz. Durch „gute“ Bakterien lässt sich diese Darmbalance herstellen, da unerwünschte Bakterien, Viren oder Pilze kaum Platz im Darm haben und verdrängt werden.

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Wie entsteht eine gestörte Darmflora?

Durch eine falsche Ernährung oder Schlafmangel kann die Darmflora aus dem Takt geraten. Auch Stress und zuckerreiche Ernährung können Gärungsprozesse im Darm fördern. Unerwünschte Bakterien breiten sich dadurch mehr aus und verdrängen nützliche Bakterien.

Auch Medikamente können negative Folgen auf die Darmflora haben. Antibiotika zur Behandlung bakterieller Erkrankungen zerstört die krankmachenden Bakterien, aber kann leider auch die „guten“ Bakterien des Darms reduzieren.

Wie kann ich meine Darmgesundheit fördern?

Um die Gesundheit des Darms zu fördern, ist es sinnvoll die Dinge zu meiden, die die Darmflora schädigen und gleichzeitig die Dinge tun oder essen, die den Darm positiv beeinflussen.

Mit den nachfolgenden 5 Tipps kannst Du Deine Darmflora aufbauen und positiv beeinflussen. Aber es geht nicht nur darum, bestimmte Lebensmittel (z.B. Zucker) wegzulassen, sondern bei der Darmgesundheit geht es auch um ein ganzheitliches Konzept aus verschiedenen Komponenten, die zu einer gesunden und natürlichen Lebensart gehören.

Du kannst Dir das so vorstellen, dass wir den Bakterien einen Lebensraum zur Verfügung stellen, der sie gut leben lässt. Und in dieser geschaffenen Wohlfühloase – dem Darm – haben die Bakterien dann wiederum genug Energie und Ressourcen, uns zu unterstützen. Win-win:-)

5 Tipps um Deine Darmgesundheit aktiv zu fördern und zu unterstützen

Stressreduktion

Vermehrter und dauerhaften Stress hat Einfluss auf die Darmflora und bringt das Gleichgewicht der nützlichen Bakterien in Schieflage. Mehr Infekte können die Folge sein.

Es gilt deshalb den Stress zu reduzieren. Tue das, was Dir Entspannung vom Alltag, vom Deinem persönlichen und individuellen Stress bringt. Das kann sein, ein gutes Buch zu lesen, zu Basteln, zu Nähen oder auch ein Spaziergang. Lausche in Dich und spüre, woraus Du Gelassenheit und positive Energie schöpfen kannst.

Hochwertige und ausgewogene Ernährung & ausreichend trinken

Da der Darm auch unter einer ungesunden Ernährung leidet, empfiehlt es sich mehr ballaststoffhaltige und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse in den Alltag zu integrieren. Besonders ballaststoffreiche Lebensmittel sind: Vollkornprodukte, Leinsamen sowie frisches Obst und Gemüse. Außerdem ist es wichtig, ausreichend zu trinken.

Weniger Zucker

Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass ein hoher Zuckeranteil in der Ernährung die Darmgesundheit negativ beeinflusst. Es können dadurch auch vermehrte Entzündungsreaktionen auftreten. Es geht dabei um die Reduzierung von industriell hergestellten Zucker und weniger um den natürlichen Zucker, der in Obst und Gemüse vorkommt.

Probiotika

Um die Darmgesundheit zu fördern, ist auch Probiotika hilfreich. Probiotische Lebensmittel wie Joghurt oder milchsauer vergorerene Produkte helfen das gesunde Gleichgewicht im Darm aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen.
Probiotika finden sich in Kefir, (Natur)Joghurt und Buttermilch.

Präbiotika

Präbiotika unterstützen die Darmgesundheit ebenfalls, da sie den nützlichen Darmbakterien als Energiequelle dienen und deren Wachstum und Aktivität fördern. Bring dafür natürliche präbiotische Lebensmittel auf Deinen Speiseplan: Getreide, Spargel, Chicorée, Topinambur, Zwiebeln, Knoblauch, Schwarzwurzeln, Artischocken, Weizenkleie und Bananen.

Wie Du sicherlich bemerkt hast, geht es um einen guten und bunten Mix aus verschiedenen Maßnahmen um die Darmflora zu stärken. Ich wünsche Dir ein gutes Umsetzen und vor allem gutes Durchhalten auf Deinem Weg zu einer besseren Gesundheit Deines Darms.

Wenn Du Dir eine individuelle Unterstützung wünschst, dann melde ich gerne für das 1:1 Coaching „Endlich (darm)gesund essen und leben„. Mehr Infos dazu erhältst Du hier.

Liebe Grüße

Ivonne